Venenentzündung: Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten

Krankheitsbild

Man unterscheidet zwei Formen der Venenentzündung: Die Varikophlebitis und die Thrombophlebitis.
Bei der Varikophlebitis handelt es sich um eine oberflächliche Venenentzündung mit Thrombenbildung bei Patienten mit Krampfadern (Varizen). Je nach Art der Varikosphlebitis erfolgt eine operative oder konservative Behandlung.
Bei der Thrombophlebitis handelt es sich um die Entzündung eines oberflächlichen Venensegments, ausschließlich bei Patienten ohne Vorerkrankung der Vene. Eine Venenentzündung entwickelt sich meist als Folge einer Krampfadererkrankung.

Behandlung

Konservativ wird zunächst mittels Kompressionen sowie entzündungshemmenden, abschwellenden und schmerzlindernden Salben, Cremes oder Gels gegen die Entzündung vorgegangen. Auch Tabletten zur Entzündungshemmung kommen dabei zum Einsatz.

Bei der Varikophlebitis mit Krossenbeteiligung erfolgt eine operative Therapie, wie beispielsweise eine Krossektomie, ein Venenstripping oder aber die Entfernung von Seitenästen. So wird das Risiko einer Beckenvenenthrombose und einer Lungenembolie maßgeblich gesenkt. Bei einer Varikophlebitis mit Beteiligung der tiefen Venen wird ebenso wie bei einer tiefen Beinvenenthrombose mit Heparin oder niedermolekularem Heparin behandelt.

Im Falle einer Thrombophlebitis erfolgt hingegen zunächst eine weiterführende Diagnostik einschließlich der Suche nach Tumoren, entzündlichen Erkrankungen und Autoimmundermatosen.

 

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