Venenmedizin auf höchstem medizinischen Niveau:
Rückblick auf ein Jahrhundert Münchner Klinikgeschichte
Die Villa in der Mozartstraße, nahe der Oktoberfestwiese, kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken: Seit über 100 Jahren werden hier, in der heutigen Artemed Fachklinik München, Patienten stationär behandelt und betreut.
Wo früher Chirurgen und Gynäkologen tätig waren, ist seit August 1994 die Venenklinik der Artemed-Gruppe zu Hause. Unter der Leitung von Chefärztin Dr. Margit Broermann widmet sich die Klinik voll und ganz der Volkskrankheit »Krampfadern« - der Phlebologie. Inzwischen ist die Artemed Fachklinik ein international anerkanntes Diagnose- und Therapiezentrum für Venen und Haut.
2002 ist das Angebot nochmals erweitert worden - mit der Eröffnung der Privatambulanz für kosmetische und operative Dermatologie, Lasertherapie sowie Liposuktion (Fettabsaugung).
Geschichte des Hauses
Entworfen wurde die Villa in der Mozartstraße vom berühmten Münchner Architekten Gabriel von Seidl. Sein bekanntestes Werk ist wohl das Lenbachhaus, das heute eine der größten Gemäldesammlungen des Expressionismus („Blaue Reiter“) beherbergt. Auch das Bayerische Nationalmuseum in der Prinzregentenstaße stammt von ihm.
Im Jahre 1905 richteten die Sanitätsräte Dr. Gebhardt und Dr. Lindl in der Villa Mozartstraße eine chirurgische Privatheilanstalt ein - die erste chirurgische Privatklinik Münchens. 1917 wurde im Nachbarhaus zusätzlich eine Abteilung für Geburtshilfe geschaffen. Schon bald hatte sich die gesamte Klinik einen vorzüglichen Ruf weit über die Stadtgrenzen Münchens hinaus erworben.
In den 50er Jahren, in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg, übernahm dann Dr. W. von Weidenbach die Klinik: Ein Verbindungsbau wurde zwischen beiden Häusern errichtet, so dass sich die Nutzfläche der Klinik um 600 qm erhöhte. Später, in den 60er und 70er Jahren brachte vor allem die Prominenz ihren Nachwuchs gern in der Mozartstraße zur Welt. Auch ein Sohn von Franz Beckenbauer erblickte hier das Licht der Welt.