Tiefe Beinvenenthrombose
Bei der tiefen Beinvenenthrombose oder Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels (=Thrombus) in einer tief gelegenen Bein- oder Beckenvene. Dabei besteht die Gefahr einer Lungenembolie. Zum sicheren Nachweis bzw. Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose muss mit einer Duplexsonografie oder einer Phlebografie gezielt danach gesucht werden.Akutbehandlung mit Heparin (Antikoagulation)
Die tiefe Beinvenenthrombose wird mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt (Heparin). Diese Therapie ist von höchster Wichtigkeit, um den Thrombus aufzulösen und eine Lungenembolie zu verhindern. Ergänzend werden eine Kopmpressionstherapie und Bewegung angewendet.
Im Anschluss daran muss über mehrere Monate eine Therapie zur Blutgerinnungshemmung mit Medikamenten fortgeführt werden, zum Beispiel mit Marcumar®.
Was ist die tiefe Beinvenenthrombose?
Bei der tiefen Beinvenenthrombose oder Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels (=Thrombus) in einer tief gelegenen Bein- oder Beckenvene, welche das Gefäß teilweise oder vollständig verschließen kann. Als mögliche Komplikationen kann sich eine Lungenembolie (Verschluss einer Lungenarterie durch Einschwemmung eines Thrombus) oder ein postthrombotisches Syndrom (Beinschwellung, Geschwürbildung) entwickeln.
Mögliche Ursachen für eine tiefe Beinvenenthrombose sind Verletzungen in der Gefäßwand, eine langsame Blutströmung in den Gefäßen, zum Beispiel durch zu wenig Bewegung (wie z.B. auch bei Gipsverband, Bettlägerigkeit) oder Tumorerkrankungen. Ein erhöhtes Risiko besteht nach Operationen, insbesondere orthopädischen Operationen, in der Schwangerschaft, insbesondere Wochenbett, oder bei Störungen, die mit einer gesteigerten Blutgerinnungsneigung einhergehen. Begünstigende Faktoren sind die Einnahme von Hormonen (z.B. Pille), ererbte Veranlagungen, Rauchen oder zu viel Übergewicht.
Mögliche Ursachen für eine tiefe Beinvenenthrombose sind Verletzungen in der Gefäßwand, eine langsame Blutströmung in den Gefäßen, zum Beispiel durch zu wenig Bewegung (wie z.B. auch bei Gipsverband, Bettlägerigkeit) oder Tumorerkrankungen. Ein erhöhtes Risiko besteht nach Operationen, insbesondere orthopädischen Operationen, in der Schwangerschaft, insbesondere Wochenbett, oder bei Störungen, die mit einer gesteigerten Blutgerinnungsneigung einhergehen. Begünstigende Faktoren sind die Einnahme von Hormonen (z.B. Pille), ererbte Veranlagungen, Rauchen oder zu viel Übergewicht.
Behandelnde Ärzte
Dr. med. Margit Broermann
Chefärztin
T. 089 51409-0
F. 089 51409-167
margit.broermann@artemed.de
Dr. med. Marion Kritikos
Leitende Oberärztin
T. 089 51409-0
F. 089 51409-167
Dr. med. Joachim Gillner
Leitender Oberarzt
T. 089 51409-0
F. 089 51409-167