Tiefe Beinvenenthrombose

Bei der tiefen Beinvenenthrombose oder Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels (=Thrombus) in einer tief gelegenen Bein- oder Beckenvene. Dabei besteht die Gefahr einer Lungenembolie. Zum sicheren Nachweis bzw. Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose muss mit einer Duplexsonografie oder einer Phlebografie gezielt danach gesucht werden.

Was ist die tiefe Beinvenenthrombose?

Bei der tiefen Beinvenenthrombose oder Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels (=Thrombus) in einer tief gelegenen Bein- oder Beckenvene, welche das Gefäß teilweise oder vollständig verschließen kann. Als mögliche Komplikationen kann sich eine Lungenembolie (Verschluss einer Lungenarterie durch Einschwemmung eines Thrombus) oder ein postthrombotisches Syndrom (Beinschwellung, Geschwürbildung) entwickeln.

Mögliche Ursachen für eine tiefe Beinvenenthrombose sind Verletzungen in der Gefäßwand, eine langsame Blutströmung in den Gefäßen, zum Beispiel durch zu wenig Bewegung (wie z.B. auch bei Gipsverband, Bettlägerigkeit) oder Tumorerkrankungen. Ein erhöhtes Risiko besteht nach Operationen, insbesondere orthopädischen Operationen, in der Schwangerschaft, insbesondere Wochenbett, oder bei Störungen, die mit einer gesteigerten Blutgerinnungsneigung einhergehen. Begünstigende Faktoren sind die Einnahme von Hormonen (z.B. Pille), ererbte Veranlagungen, Rauchen oder zu viel Übergewicht.

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